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Die Präsentation erklärt, wie Unternehmen einen **B2B-Aftersales-Shop** für Ersatzteile, Zubehör und Serviceprozesse sinnvoll aufbauen.
Kernaussage: Ein Aftersales-Shop ist **kein einfacher Online-Katalog**, sondern ein digitaler Self-Service-Kanal. Er soll Innendienst und Vertrieb entlasten, Rückfragen reduzieren, Fehlbestellungen vermeiden und vorhandene Daten aus ERP, PIM, PLM und Installed Base nutzbar machen.
Ausgangspunkt ist, dass Ersatzteilgeschäft im Mittelstand oft noch über Telefon, E-Mail, Fax und Excel läuft. Das bindet viel Zeit, verursacht Fehler und verhindert Skalierung. Kunden sollen stattdessen schnell passende Teile finden können – z. B. über Maschine, Seriennummer, Explosionszeichnung, Stückliste, QR-Code oder Bestellhistorie.
Wichtig ist eine saubere Datenbasis: ERP liefert Preise, Verfügbarkeiten und Aufträge, PIM Produktdaten und Medien, PLM/CAD technische Strukturen und Stücklisten, die Installed Base passende Teile je Maschine oder Kunde.
Empfohlen wird ein stufenweiser Einstieg: zuerst ein MVP mit Artikelstamm, Produktdaten, ERP-Anbindung, Preis/Verfügbarkeit, Bestellübergabe, Suche und ggf. Explosionszeichnungen. Danach können Funktionen wie Seriennummerneinstieg, Bestellhistorie, Dokumente, Serviceberichte, Rollen/Rechte, Apps und ein vollständiges Serviceportal folgen.
Typische Stolperfallen sind schlechte Stammdaten, zu große Erstprojekte, fehlende Datenverantwortung, unklare ERP-Prozesse und zu wenig Fokus auf echte Nutzerprobleme.
Fazit: Starten sollte man nicht mit der Softwarefrage, sondern mit der Analyse: **Welche 20 % der Ersatzteilprozesse erzeugen heute 80 % der Rückfragen?** Genau dort beginnt der Business Case.
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